Forschungsinitiative Zukunft Bau - BMI und BBSR auf der BAU 2019 in München


Konferenzen
Leitthema "Bauen von Morgen"

14. bis 17. Januar 2019

 

Wenn weiterhin so gebaut wird wie gegenwärtig, verstärkt dies nicht nur den Klimawandel, sondern verbraucht auch zu viele Ressourcen. Das Bauen ist momentan für ein Drittel des globalen Ressourcenverbrauchs und fast die Hälfte des globalen Energieverbrauchs verantwortlich. Die Gebäude der Zukunft müssen daher anders gebaut werden, wenn die Erderwärmung auf das Zwei-Grad-Ziel begrenzt werden soll. Darüber hinaus bedeutet zukunftsfähiges Bauen auch, soziale, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen zu berücksichtigen. In Anbetracht des demografischen Wandels und geänderter gemeinschaftlicher Lebens- und Arbeitsformen müssen die Gebäude der Zukunft die Bedürfnisse und Herausforderungen einer vielfältigen Gesellschaft, etwa durch Barrierefreiheit und neue Modelle der Nutzungsmischung, aufgreifen. Nicht zuletzt sollte sich Zukunftsfähigkeit auch in Baukultur und Architektur ausdrücken.

 

Das Bundesbauministerium bietet mit drei Konferenzen und einem offenen Netzwerktreffen auf der Messe BAU 2019 in München eine wichtige Plattform für dieses Bauen der Zukunft. Vom 14. bis zum 17. Januar 2019 diskutieren dort Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis über Trends und Tendenzen des zukunftsfähigen Bauens.

 

Thematisch stehen passend zu den Leitthemen der BAU 2019 die Digitalisierung des Bauwesens, klimaangepasstes Bauen und nachhaltige Materialien im Fokus. Architektinnen und Architekten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter von Verwaltung und Politik stellen gute Beispiele aus der Praxis und aktuelle Ergebnisse aus der Bauforschung vor und reflektieren ihre Relevanz für Baupolitik, Bauforschung und Baupraxis.

 

Die Konferenz „Effizient, qualitätvoll und digital – Wege in das Bauen von morgen“ spricht am 14. Januar ein breites Spektrum an Themen an. Sie reichen von Fragen nach den notwendigen Eigenschaften zukunftsfähiger Gebäude über die Auswirkungen der vollständigen Digitalisierung des Bauwesens bis hin zur Frage, wie Energieeffizienz praktisch umgesetzt werden kann.

 

Das Thema der zweiten Konferenz, die am 15. Januar stattfindet, lautet „Grün, ressourcenschonend und klimaresistent – Innovationen im nachhaltigen Bauen“. Dort stehen unter anderem Dachbegrünung und Wassermanagement als Low-Tech-Lösungen zur Anpassung an den Klimawandel sowie die sozialen, ökonomischen und ökologischen Dimensionen des nachhaltigen Wohnungsbaus im Fokus.

 

Am 16. Januar steht derEffizienzhaus Plus Standard im Mittelpunkt. Der 14. öffentliche Workshop des Netzwerks Effizienzhaus Plus eröffnet die Diskussion, ob das Effizienzhaus Plus die Marktreife bereits erreicht hat. Aktuelle Themen aus der Förderinitiative Effizienzhaus Plus und dem baupolitischen Umfeld sowie Best-Practice-Beispiele informieren über neue Entwicklungstendenzen des klimagerechten Gebäudestandards. Mit Beitragenden aus Forschung, Planung und Handwerk sowie Herstellern sollen die Herausforderungen bei der Planung und Realisierung bezahlbarer klimagerechter Gebäude diskutiert und Lösungsansätze zusammengetragen werden.

 

Die Reihe wird am 17. Januar 2019 mit der dritten Konferenz „Nachwachsend, neuentdeckt und recycelt – Materialien für das zukunftsfähige Bauen“ abgerundet. Hier blicken die Expertinnen und Experten auf Materialien im und am Bau, die wiederverwendbar, abbaubar oder nachwachsend sind und damit als CO2-arme Baustoffe die Klimabilanz im Baubereich deutlich verbessern. Im Sinne einer ressourcenschonenenden Arbeitsweise wird unter anderem gefragt, wie sich eine Zukunft gestalten lässt, in der aus Gebäuden Materialbanken werden.

 

Bitte notieren Sie sich die Termine in Ihrem Kalender. Das detaillierte Programm und Hinweise zur Anmeldung folgen in Kürze.

 

 

Veranstalter: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) mit Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)


Termine:

Montag, 14. Januar 2019, 11.00 Uhr – 18.00 Uhr

Dienstag, 15. Januar 2019, 10.00 Uhr – 16.45 Uhr

Mittwoch, 16. Januar 2019, 10.00 Uhr – 14.00 Uhr

Donnerstag, 17. Januar 2019, 10.00 Uhr – 16.45 Uhr


Veranstaltungsort:
Messe München, ICM, Saal 14C


Teilnahmegebühr:
Keine, die Veranstaltungen können gebührenfrei besucht werden.


Anmeldung:
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden ab Mitte November bis drei Tage vor Veranstaltungsbeginn online angenommen. Aufgrund der hohen Nachfrage empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung. Nähere Informationen werden ab dem 15. November auf der folgenden Internetseite veröffentlicht:

www.forschungsinitiative.de

 

 

 

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