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20.03.2012

Schlüsselübergabe für das Deutsche Archäologische Institut, Berlin-Dahlem

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesbauminister, hat heute nach erfolgreicher Sanierung symbolisch den Schlüssel an das Deutsche Archäologische Institut im "Bittelhaus" in Berlin-Dahlem übergeben.

 

Ferlemann:

Ich freue mich, dass wir mit rund 5,5 Millionen Euro dazu beitragen, den Energieverbrauch des Gebäudes zu reduzieren. Nun ist das Bittelhaus energetisch topfit und auf neuestem Standard. Gleichzeitig konnten wir einen Beitrag zur Bewältigung der Wirtschaftskrise leisten.

 

Die Sanierung des "Bittelhauses" konnte dank der Fördermittel aus dem zweiten Konjunkturpaket realisiert werden. Unter weitgehender Beibehaltung des äußeren Erscheinungsbildes wurde das Haus energetisch saniert und auf einen modernen Standard gebracht.

 

Die Fassade und die gesamte Heizungs- und Beleuchtungsanlage wurden saniert und der Brandschutz wurde verbessert. Hierdurch wird der zukünftige Energieverbrauch auf ein Viertel reduziert, das bedeutet eine Unterschreitung des Neubaustandards um 25 Prozent.

 

Ferlemann:

Der Abschluss der Sanierung des Bittelhauses ist ein gutes Beispiel dafür, dass Dank des Konjunkturprogramms II die Deutsche Bauwirtschaft gezielt gefördert werden konnte. Die Leistung war so enorm, dass kleine und mittlere Betriebe teilweise am Rande ihrer Kapazitäten angelangt waren. Dennoch können wir mit Fug und Recht von einer "Erfolgsgeschichte" sprechen.

 

Das Bittelhaus ist Teil der Zentrale des weltweit tätigen Deutschen Archäologischen Instituts. Es entstand 1978 nach Plänen der Bundesbaudirektion gegenüber dem historischen "Wiegandhaus", einst Wohnhaus des Archäologen Theodor Wiegand und heute Sitz der Präsidentin des DAI. Das Bittelhaus erhielt seinen Namen nach dem Altpräsidenten Kurt Bittel (1960–1972). Hier sind die inzwischen größte archäologische Fachbibliothek Berlins und die Verwaltung des DAI untergebracht.

Von: BMVBS, Nr. 044/2012