Der Stadtteil „Südstadt“ zählt mit seinen gründerzeitlichen Bauten zur „Keimzelle“ der Wilhelmshavener Siedlungsgeschichte.
Das Grundstück liegt in exponierter Lage am Südrand der Innenstadt von Wilhelmshaven mit Blick auf den Großen Hafen. Auf dem Grundstück steht das ehemalige Marinelazarett als das älteste Garnisonsgebäude der Stadt.
Im Schnittpunkt einer „grünen“ Nord-Süd-Achse zum Wasser und einer Ost-West-Achse als Verbindung zwischen Hafen und innerstädtischem Bereich hat sich das unmittelbare Gebiet um die Bundesausführungsbehörde für Unfallversicherung in den letzten Jahren zunehmend zu einem der attraktiven und abwechslungsreichen Standorte am Wasser entwickelt.
Das Projekt besticht durch die gelungene bauliche Ergänzung der historischen Baustruktur. Zwischen die beiden Seitenflügel ist als Erweiterung ein u-förmiger Neubau geschoben. Er stellt die Giebelseiten der Seitenflügel frei und macht die dreiflügelige Anlage des Altbaus weiterhin erlebbar.
Der Übergang zwischen Alt- und Neubau mit verglasten Treppenhäusern macht die Zusammenfügung des Ensembles deutlich und greift nur minimal in die historische Bausubstanz ein.
Die farbliche Fassung des Altbaus lehnt sich an originale, historische Befunde an, nimmt aber Rücksicht auf die technischen und wirtschaftlichen Grenzen einer originalgetreuen Wiederherstellung.
Umsetzung:
Bewertung der Nachhaltigkeit:
| Bereich | Info/Wert |
|---|---|
| Gesamtinvestitionen | 15.387.000 Euro |
| Betriebskosten (2003) | 297.000 Euro/a |
| Flächen | |
| NF/BGFa | 0,38 |
| Anteil versiegelter Flächen an Grundstück | ca. 25 % |
| sonstige Aspekte | |
| Entwicklung eines Büromöbelsystems | |
| Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen |
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