Pressemitteilungen
5,2 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket für die BImA in Berlin
Andreas Scheuer , Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesbauminister, hat heute mit einem symbolischen Scheck die Fördermittel aus dem zweiten Konjunkturpaket für die Sanierung des Verwaltungsgebäudes der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) in der Gitschiner Straße in Berlin übergeben.
Scheuer: "Ich freue mich, dass wir mit über fünf Millionen Euro dazu beitragen können, dieses Gebäude unter denkmalpflegerischen Aspekten zu sanieren. Das ist ein Beitrag zu Denkmalschutz und Stadtsanierung und sichert Arbeitsplätze in Bau und Handwerk."
Mit den 5,2 Millionen Euro wird die marode Dacheindeckung erneuert, werden konstruktive Schäden des Dachtragwerkes behoben sowie die Naturstein- und Putzfassaden saniert. Auch die Fenster werden unter Beachtung der denkmalrechtlichen Rahmenbedingungen erneuert.
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung bewirtschaftet das 500 Millionen schwere Teilprogramm "Grundsanierung und energetische Sanierung von Gebäuden" des Konjunkturpaketes II. Mit den geförderten Maßnahmen sollen insbesondere Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Betrieben des Baugewerbes geschaffen oder erhalten werden. Gleichzeitig sollen die Maßnahmen dazu beitragen, die Unterhaltungskosten der Gebäude zu reduzieren, um eine Konsolidierung der Haushalte zu ermöglichen. Insgesamt fließen knapp 50 Millionen Euro aus diesem Programm nach Berlin.
Damit leiste der Bund einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der deutschen Wirtschaft, so Scheuer:
"Der öffentliche Bau war mit einem Auftragsplus von nominal 3,6 Prozent im letzten Jahr die wichtigste Stütze der Baukonjunktur. Das sichert gute Arbeitsplätze in der Region. Die Sanierung der Liegenschaft in der Gitschiner Straße ist dafür ein gutes Beispiel. Die Gelder des Bundes lösen Investitionen aus, die direkt den Unternehmen in Berlin zu Gute kommen."
Die BImA wurde 2005 gegründet und hat ihren Sitz in Bonn. Sie verwaltet die Liegenschaften des Bundes. Mit einem Portfolio von Grundstücken mit einer Gesamtfläche von über 300.000 Hektar und 48.000 Wohnungen ist sie einer der größten Immobilienverwalter Deutschlands. Das Gebäude in der Gitschiner Straße wird genutzt vom Deutschen Patent- und Markenamt, dem Europäischen Patentamt und der Stiftung Jüdisches Museum.

