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31.05.2010

Konjunkturmittel für Energieeffizienz am Forschungszentrum Dresden (FZD)

Morgen überreicht Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesbauminister, die Fördermittel aus dem zweiten Konjunkturpaket an das Forschungszentrum Dresden.

 

Mücke: "Mit 4,6 Millionen Euro vom Bund entsteht im Forschungszentrum Dresden eine hocheffiziente und klimafreundliche Energiezentrale. Durch modernste Heiztechnik werden die Arbeitsbedingungen der Forscher verbessert. Gleichzeitig werden die Heizkosten und klimaschädlichen Emissionen dauerhaft gesenkt. Damit kann das Geld des Forschungszentrums künftig in die Forschung statt in eine veraltete Wärmeversorgung fließen."

 

Die neue Energiezentrale wird aus zwei modernen Blockheizkraftwerken bestehen, die mehr als 60 Prozent des Wärmebedarfes am Standort decken können. Zusätzliche Einspareffekte leistet das neue Nahwärme-Netz, das Wärmeverluste um ein Vierfaches minimiert. Die Fertigstellung ist für Juli 2011 vorgesehen. Das Energiezentrum soll bereits zum April 2011 in Betrieb gehen.
Die Baumaßnahme ist Teil des zweiten Konjunkturpakets der Bundesregierung, das vom Bundesbauministerium bewirtschaftet wird. 500 Millionen Euro stehen zur Verfügung, um dringend notwendige Baumaßnahmen an Bundesbauten in den für die Bauwirtschaft schwierigen Jahren 2010 und 2011 zu ermöglichen. Die Förderung konzentriert sich auf Baumaßnahmen, die durch energetische Verbesserungen langfristig die Haushalte entlasten. Zudem werden vor allem Projekte kleiner und mittlerer Größe gefördert.

 

"Gerade von diesen Maßnahmen profitieren Handwerk und Mittelstand am meisten", so Mücke weiter.

 

Das Forschungszentrum wird als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft je zur Hälfte vom Bund und den Ländern, und hier vor allem vom Freistaat Sachsen getragen.
Das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) beschäftigt sich mit strategisch und langfristig ausgerichteter Spitzenforschung in politisch und gesellschaftlich relevanten Bereichen wie Energie, Gesundheit, Struktur der Materie und Schlüsseltechnologien. Das FZD beschäftigt rund 800 Personen. Es wird als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft von Bund und Land gefördert. Anfang 2011 wird es in die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren wechseln.

Von: BMVBS, Nr. 154/2010